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Cross-Radrennen auf neuer Strecke kommt an

Geschrieben von Emsdettener Volkszeitung.

Marvin Homann von der RSG Emsdetten fuhr am Sonntag beim Brackwasser spritzt zur Seite. Dreckklumpen kleben an Hinterreifen und Schmutzspritzer verzieren die Gesichter der Fahrer – es ist Cross-Radrennen in Detten. Am Sonntag waren insgesamt 180 Aktive in verschiedenen Klassen beim 9. Lauf des Weser-Ems-Cups am Start.

Die RSG Emsdetten führte zum zweiten Mal in ihrer Geschichte ein Rennen dieser renommierten Cross-Serie in
Detten durch. Im Vorjahr, als die Strecke in der Nähe des Freibades verlief, waren es gar gut 300 Starter.

„Diesmal sind es ein bisschen weniger. Wir sind aber dennoch gut zufrieden mit der Resonanz und vor allem dem Zuschauerzuspruch“, bilanziert Fergus Neher, Rennsportwart der RSG. An der neuen Strecke jedenfalls kann es nicht gelegen haben. Die RSG hat mit viel Einsatz und Engagement an der Ecke Vennweg/Hülsmöllerweg in Westum eine neue Piste in die Landschaft „gezaubert“.
Ein wenig Ärger hatte es im Vorfeld gegeben. Ein Video des Streckenverlaufes war im Internet zu sehen, und ein Kommentator riet den Crossfahrern aufgrund der Strecke davon ab, in Detten zu starten. Doch die Eindrücke der Fahrerinnen und Fahrer, die am Rennen in Detten teilnahmen, waren andere.
Tief und morastig
Max Lindenau, Sieger des abschließenden Rennens der U 19- und Elite-Fahrer: „Ein toller Kurs, sehr schnell mit einigen engen Ecken. Und technisch durchaus anspruchsvoll. Es hat Spaß gemacht, hier zu fahren“, lobt der U 23-Cross-Nationalmannschaftfahrer die neue Strecke der RSG Emsdetten.
Die hat einige neuralgische Punkte. Nach dem Start auf Asphalt geht es nach gut 50 Metern ab ins Gelände. Der Boden ist aufgrund der starken Regenfälle sehr tief und morastig. Mit dem „Berg“, einem aufgeschütteten Sandhaufen, wartet gleich eine erste Schwierigkeit auf die Radsportler. In der letzten Spitzkehre vor dem Anstieg gleiten die Fahrer vom Rad, heben ihr Carbon-Velo an und sprinten zu Fuß den Hang rauf. Oben angekommen steigen sie flott wieder auf, nehmen den Schwung der kurzen Abfahrt mit in den weiteren Kurs.

Nur wenige 100 Meter weiter folgt die nächste kritische Stelle – das Schlammloch. „In diesem Abschnitt muss man technisch gut fahren“, erläutert Fergus Neher. Er selbst hat es geschafft, hat in seinem Rennen der Kategorie „Senioren 3“ am Ende Rang fünf belegt.

Viele "Körner" notwendig

Das Schlammloch meistern die Fahrer auf unterschiedliche Art. Einige düsen einfach mittendurch. Andere suchen sich einen Weg am Rand, wieder andere steigen auch dort ab, schultern das Rad und rennen am Rand um die Mega-Pfütze voller Brackwasser herum. Dritter Schwerpunkt des 2,3 Kilometer langen Kurses ist das Hügel-Tripple. Klein, mittel, groß – so lautet die Reihenfolge. Besonders der letzte Anstieg verlangt von den Fahrern sehr viele „Körner“.

Das Rennen der Besten (Elite und U 19-Fahrer mit Lizenz) dominiert Max Lindenau. 60 Minuten und die Runde zu Ende – das ist die Rennzeit. Lindenau kommt am Start gut weg. „Ich wollte schnell die starken Verfolger auf Abstand haben“, erklärt der Sieger nachher. „Das hat gut geklappt.“ Recht einsam zieht er an der Spitze seine Runden. Macht es aber zum Schluss selbst noch einmal spannend. In den letzten beiden Runden hat er jeweils einen Defekt am Rad, wechselt zweimal die Rennmaschine, muss zwischenzeitlich mehr laufen als geplant. Doch sein Vorsprung ist groß genug. Am Ende siegt Lindenau nach 1:01,56 Stunden Fahrzeit mit 26 Sekunden Abstand auf Thomas Hannöver. Der Drittplatzierte Steffen Müller hat schon 2:05 Minuten Rückstand.

„Relativ flach“

„Ich musste am Schluss aufgrund der Defekte die Rundenzeiten zwar ein bisschen runterschrauben, aber ich bin in Top-Form“, freute sich der Sieger. Der Zweitplatzierte Thomas Hannöver hätte sich für den Kurs „ein paar Höhenmeter mehr gewünscht. Die Strecke war relativ flach, aber die muss man auch erstmal schnell fahren“, so der amtierende Cross-Europameister in der Masterklasse (Jahrgänge 1971 bis 1975), der im Gesamtklassement der Weser-Ems-Cup-Serie führt.

Für die RSG Emsdetten hat sich der große ehrenamtliche Aufwand „absolut gelohnt“, wie Rennsportwart Fergus Neher betont. „Ich hoffe, dass die Stadt Emsdetten uns dieses Gelände auch weiterhin zur Verfügung stellt, damit wir auch im Jahr 2015 wieder ein Weser-Ems-Cup-Rennen hier veranstalten können.“

 RSG Emsdetten führte zum zweiten Mal in ihrer Geschichte ein Rennen dieser renommierten Cross-Serie in Detten durch. Im Vorjahr, als die Strecke in der Nähe des Freibades verlief, waren es gar gut 300 Starter.
„Diesmal sind es ein bisschen weniger. Wir sind aber dennoch gut zufrieden mit der Resonanz und vor allem dem Zuschauerzuspruch“, bilanziert Fergus Neher, Rennsportwart der RSG. An der neuen Strecke jedenfalls kann es nicht gelegen haben. Die RSG hat mit viel Einsatz und Engagement an der Ecke Vennweg/Hülsmöllerweg in Westum eine neue Piste in die Landschaft „gezaubert“.
Ein wenig Ärger hatte es im Vorfeld gegeben. Ein Video des Streckenverlaufes war im Internet zu sehen, und ein Kommentator riet den Crossfahrern aufgrund der Strecke davon ab, in Detten zu starten. Doch die Eindrücke der Fahrerinnen und Fahrer, die am Rennen in Detten teilnahmen, waren andere.
Tief und morastig
Max Lindenau, Sieger des abschließenden Rennens der U 19- und Elite-Fahrer: „Ein toller Kurs, sehr schnell mit einigen engen Ecken. Und technisch durchaus anspruchsvoll. Es hat Spaß gemacht, hier zu fahren“, lobt der U 23-Cross-Nationalmannschaftfahrer die neue Strecke der RSG Emsdetten.
Die hat einige neuralgische Punkte. Nach dem Start auf Asphalt geht es nach gut 50 Metern ab ins Gelände. Der Boden ist aufgrund der starken Regenfälle sehr tief und morastig. Mit dem „Berg“, einem aufgeschütteten Sandhaufen, wartet gleich eine erste Schwierigkeit auf die Radsportler. In der letzten Spitzkehre vor dem Anstieg gleiten die Fahrer vom Rad, heben ihr Carbon-Velo an und sprinten zu Fuß den Hang rauf. Oben angekommen steigen sie flott wieder auf, nehmen den Schwung der kurzen Abfahrt mit in den weiteren Kurs.

Nur wenige 100 Meter weiter folgt die nächste kritische Stelle – das Schlammloch. „In diesem Abschnitt muss man technisch gut fahren“, erläutert Fergus Neher. Er selbst hat es geschafft, hat in seinem Rennen der Kategorie „Senioren 3“ am Ende Rang fünf belegt.

Viele "Körner" notwendig

Das Schlammloch meistern die Fahrer auf unterschiedliche Art. Einige düsen einfach mittendurch. Andere suchen sich einen Weg am Rand, wieder andere steigen auch dort ab, schultern das Rad und rennen am Rand um die Mega-Pfütze voller Brackwasser herum. Dritter Schwerpunkt des 2,3 Kilometer langen Kurses ist das Hügel-Tripple. Klein, mittel, groß – so lautet die Reihenfolge. Besonders der letzte Anstieg verlangt von den Fahrern sehr viele „Körner“.

Das Rennen der Besten (Elite und U 19-Fahrer mit Lizenz) dominiert Max Lindenau. 60 Minuten und die Runde zu Ende – das ist die Rennzeit. Lindenau kommt am Start gut weg. „Ich wollte schnell die starken Verfolger auf Abstand haben“, erklärt der Sieger nachher. „Das hat gut geklappt.“ Recht einsam zieht er an der Spitze seine Runden. Macht es aber zum Schluss selbst noch einmal spannend. In den letzten beiden Runden hat er jeweils einen Defekt am Rad, wechselt zweimal die Rennmaschine, muss zwischenzeitlich mehr laufen als geplant. Doch sein Vorsprung ist groß genug. Am Ende siegt Lindenau nach 1:01,56 Stunden Fahrzeit mit 26 Sekunden Abstand auf Thomas Hannöver. Der Drittplatzierte Steffen Müller hat schon 2:05 Minuten Rückstand.

„Relativ flach“

„Ich musste am Schluss aufgrund der Defekte die Rundenzeiten zwar ein bisschen runterschrauben, aber ich bin in Top-Form“, freute sich der Sieger. Der Zweitplatzierte Thomas Hannöver hätte sich für den Kurs „ein paar Höhenmeter mehr gewünscht. Die Strecke war relativ flach, aber die muss man auch erstmal schnell fahren“, so der amtierende Cross-Europameister in der Masterklasse (Jahrgänge 1971 bis 1975), der im Gesamtklassement der Weser-Ems-Cup-Serie führt.

Für die RSG Emsdetten hat sich der große ehrenamtliche Aufwand „absolut gelohnt“, wie Rennsportwart Fergus Neher betont. „Ich hoffe, dass die Stadt Emsdetten uns dieses Gelände auch weiterhin zur Verfügung stellt, damit wir auch im Jahr 2015 wieder ein Weser-Ems-Cup-Rennen hier veranstalten können.“

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